Marketingtricks für mehr Verkäufe: Eye-Tracking & Heatmap

Marketing tricks for more Sales: Eye-Tracking & Heatmap

In unserem letzten Teil dieser Blogreihe möchten wir dir einen Tipp zur allgemeinen Gestaltung deiner Website mitgeben. Denn auch bei der Platzierung von bestimmten Elementen in deinem Onlineshop sind einige Stolperfallen vorhanden. 

Aber keine Angst, auch dieses Mal haben wir Tipps für dich gesammelt, um deiner Marketing-Strategy an die Spitze zu verhelfen.

Paradebeispiel Supermarkt

Gehen wir zunächst einmal vom E-Commerce weg und machen eine kleine Reise durch den stationären Handel. Gerade von Supermärkten kannst du eine Menge für deinen Onlineshop lernen. Sie sind nämlich nicht willkürlich angeordnet. Dahinter stecken ganz logische Aspekte.

Ist dir zum Beispiel schon einmal aufgefallen, dass frische Produkte wie Obst, Gemüse oder Fleischwaren eher am Anfang des Supermarkts zu finden sind? Produkte des täglichen Bedarfs wie Milch oder Eier sind meistens eher weiter hinten zu finden. Das soll dazu führen, dass die Kunden so viel wie möglich vom Sortiment sehen und eventuell mehr kaufen als eigentlich auf dem Einkaufszettel steht. Außerdem sind ähnliche oder sich ergänzende Produkte meist im benachbarten Regal zu finden. Das führt häufig zum Cross-Selling-Effekt, heißt, der Kunde kauft zur Packung Nudeln gleich noch die passende Soße dazu. Im Regal selbst werden Produkte immer so angeordnet, dass die günstigeren Artikel weiter unten stehen, also nicht im unmittelbaren Sichtfeld des Kunden. Produkte, denen der Supermarkt besondere Aufmerksamkeit schenken möchte, sind häufig in extra auffällig gestalteten Aufstellern zu finden. Sie sollen dafür sorgen, dass du so lange wie möglich im Supermarkt bleibst und auf dem Weg durch die Gänge noch das ein oder andere Produkt zusätzlich in den Einkaufswagen packst. Das erhöht die Verkaufschancen des Supermarkts.

Adaption auf den Onlinehandel

Nun hast du keinen Supermarkt, sondern einen Onlineshop. Dort finden deine Kunden selbstverständlich keine Regale oder Aufsteller. Dennoch funktioniert das Prinzip ähnlich. Mit kleinen Handgriffen kannst du deine Website so anpassen, dass deine Kunden länger verweilen und sogar mehr kaufen. 

Möchtest du ermitteln, wo die meiste Aufmerksamkeit deiner User liegt, kannst du zum Beispiel Eye-Tracking oder ein Tool zum Heatmap-Tracking nutzen. Das ist eine Methode, mit der du überprüfen kannst, wo deine User als erstes und am längsten hinschauen. Dort kannst du dann zum Beispiel einen Call-to-Action Button oder andere Anreize platzieren. Meistens sind CTAs auf der Seite unten rechts sinnvoll, da der menschliche Augenfokus immer von oben links nach unten rechts verläuft. 

Aber auch die Platzierung von zusätzlichen Alternativen auf Produktdetailseiten oder im Warenkorb kann durch Eye-Tracking und Heatmap-Analysen optimiert werden. Das funktioniert natürlich auch mit Cross- oder Upselling. Hast du eine bestimmte Kampagne laufen oder bietest Artikel im Sale an, kannst du – ähnlich wie bei den Aufstellern im Supermarkt – durch auffällige Farben im Menü oder auf der Startseite darauf aufmerksam machen.

Gut Ding will Weile haben 

Lass dir für die Gestaltung deines Onlineshops oder neuer Kampagnen ausreichend Zeit. Du weißt durch die Eye-Tracking Heatmap nun vielleicht, wo der Fokus deiner User liegt, trotzdem kommt es jetzt noch auf die optische Gestaltung an. Welche Farben kommen am besten an, wie groß sollte eine Maßnahme dargestellt werden und welcher Zeitpunkt ist der richtige? All das kannst du dank A/B- oder Multivarianten-Tests ermitteln und hast neben deinen Heatmap Ergebnissen zudem wertvolle Erkenntnisse, was die Optimierung deiner Marketing-Kampagnen angeht. Nun steht dir deiner perfekten Marketing-Strategie wirklich nichts mehr im Wege!

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